Mittwoch, 13. Januar 2016

* labels selbstgemacht

Ich habe schon viel Selbstgenähtes verschenkt und im letztem Jahr vor allem viel Kleidung!
Oft schon hab ich überlegt, dass eigene Labels eigentlich ganz nett wären! 
Seit einiger Zeit hab ich angefangen alle Teile mit einem grünen Kam Snap-Stern zu versehen, meinem Logo! 
Aber um im Nachhinein auch die Grösse der genähten Kleidungsstücke zu wissen, ist es auch nicht schlecht, ein Etikett mit der Kleidergrösse einzunähen! Lange hab ich im Internet gestöbert um Etiketten zu bestellen, aber es geht ja viel leichter ... einfach selbermachen!

Und wie?

1) Man benötigt dazu lediglich Transferfolie (für helle Textilien), Satinband (12mm), farblich passendes Nähgarn zum Aufnähen und natürlich ein Logo oder einen Schriftzug!
Ich habe grünes Satinband gewählt!
2) Zunächst muss man den Schriftzug oder das Logo in einem Grafikprogramm in der passenden Grösse auf das Transferpapier drucken, und zwar spiegelverkehrt! Bei den meisten Druckern gibt es eine entsprechende Einstellung, sonst ist es auch möglich schon im Programm die Schrift oder das Logo zu spiegeln! Ich habe dazu das Office-Programm "PowerPoint" verwendet! 
(Es müssen anschließend 10 mm Streifen ausgeschnitten werden, die Schrift muss also entsprechend etwas kleiner sein!)
3) Nach dem Ausdrucken werden Streifen in 10 mm Breite zugeschnitten! Das Satinband hat seitlich schmale Ränder, und zwischen diesen Rändern sollte der Streifen genau passen!


4) Und jetzt aufbügeln! Je nach Angabe des gewählten Transferpapiers, mit höchster Baumwolltemperatur und langsamen Bewegungen mehrmals über das Papier bügeln! 
(Man sieht nach dem Abkühlen gleich, ob sich das Papier gut ablösen lässt, sonst bügelt man noch etwas mehr!)



5) Laut Angabe müssten die Labels jetzt schon bei 30 Grad waschbar sein. Ich überbügle das Ganze zum Schluss noch mit Backpapier, um es noch haltbarer zu machen! 
Achtung: Bei diesem Schritt die Bügeltemperatur etwas herunterdrehen, weil sonst verformt sich das Satinband :-(

6) Und fertig sind die Labels, sie müssen jetzt nur noch in der richtigen Größe zugeschnitten und aufgenäht werden.

Und weil´s so schön ist, hab ich auch noch mehrere Labels mit Grössenangaben gebastelt!
Auf der Suche nach einer Aufbewahrung für die Bänder bin ich auf ein Tictac-Schächtelchen gestoßen, eigentlich eine coole Idee... ich muss noch ein paar besorgen... meine Kids freuen sich sicher!

4 Kommentare:

Ilona Krause hat gesagt…

Bei mir sieht man am Ende immer noch einen leichten Film - wie kann ich das vermeiden? Danke für eine Erfahrung!Gruß

kiki hat gesagt…

Ja, das passiert bei mir manchmal auch! Ich denke, dass die richtige Bügeleisentemperatur ausschlaggebend ist! Nicht zu kalt, nicht zu heiß! Ich verwende immer die Folien von Avery, damit habe ich die besten Erfahrungen gemacht! Bin aber grundsätzlich immer noch zufrieden, nach mehrmaligem Waschen kann man alles noch gut erkennen! lg Kiki

Ilona Krause hat gesagt…

Danke, denke, dass ich mal die Temperatur ein wenig abwandeln muss, zumal jedes Bügeleisen anders reagiert. Kennst du den Unterschied der Avery- Folien zwischen "helle Textilien" und "farbig"? Hellblau z.B. ist doch auch "hell"? Freue mich über deine Erfahrungen! Bis dann liebe textile Grüße

kiki hat gesagt…

Hallo Ilona!
Ich hab glaub ich schon beides gekauft! Ich hoffe, ich irre mich jetzt nicht, aber ich meine mich zu erinnern, dass in der Packung für farbige Textilien dann beide Textilfolien enthalten sind, nämlich die für dunkle und helle! Für dunkle Textlien ist der Hintergrund dann weiß, daher sind die für die Labels nicht so geeignet! LG Kiki

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